Wirtschaft

Tschechische Oligarchen kaufen Anteile an Casinos Au...

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:24

Zwei tschechische Milliardäre haben still und heimlich Anteile an den Casinos Austria von der Donau Versicherung erworben und die Novomatic, die sich in den letzten Monaten eigentlich als neuer Chef-Groupier in Stellung gebracht hat, damit in Bedrängnis gebracht.

 
"Schade, dass offenbar eine österreichische Lösung aufs Spiel gesetzt wird", zeigt man sich in einer ersten Reaktion bei Novomatic enttäuscht. Finanzminister Hans Jörg Schelling hatte sich dafür ausgesprochen, keine ausländischen Oligarchen im heimischen Glücksspielgeschäft zu wollen, doch die Gesellschafter müssen ihre Anteile so teuer wie möglich verkaufen.

Und genau das ist jetzt passiert. Denn kalkulierte die Novomatic ihr Angebot auf einer Gesamtbewertung der Casinos von rund 470 Millionen Euro, so dürften die neu auf den Plan getretenen Konkurrenten aus Tschechien mit weit mehr als 500 Millionen Euro deutlich höher bewertet haben. Außerdem will man österreichische Investoren gewinnen. Das könnten laut einem Bericht der Tageszeitung "Kurier" unter anderem die Eigentümer des Dorotheums, die Verlegerfamilie Dichand, die Immobilien-Entwickler Soravia sowie der Investor Michael Trojner sein.

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