Tschechow fehlen die Worte

Wobei, so ganz stimmt das ja nicht. Der russische Literat mit Hang zur großen Geste und noch größerer Sprache bleibt ab Freitag zwar stumm - der Originaltext seines Klassikers "Drei Schwestern" läuft bei der Festwochen- Premiere im Wiener MQ aber mahnend als Übertitel.

Wobei, so ganz stimmt das ja nicht. Der russische Literat mit Hang zur großen Geste und noch größerer Sprache bleibt ab Freitag zwar stumm – der Originaltext seines Klassikers "Drei Schwestern" läuft bei der Festwochen- Premiere im Wiener MQ aber mahnend als Übertitel.

Ein radikaler Bruch zum Spiel auf der Bühne: Die Mimen interagieren nur in Gebärdensprache. Einzige Ausnahme und der Clou: Ferapont, der taube Amtsdiener, darf sprechen. Das Experiment dauert ambitionierte 4,15 Stunden, drei Pausen inklusive.

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