TTIP: Landesvize warnt vor Privatisierung von Trinkw...

Bild: SPNÖ

"Der Zugang zu Trinkwasser ist ein universelles Menschenrecht, das es zu schützen gilt", positioniert sich Landeshauptmann-Stellvertreterin Karin Renner (SP) zu den kolportierten TTIP-Plänen, die Wasserversorgung in Städten und Gemeinden international ausschreiben zu müssen, klar.

"Der Zugang zu Trinkwasser ist ein universelles Menschenrecht, das es zu schützen gilt", positioniert sich Landeshauptmann-Stellvertreterin Karin Renner (SP) zu den kolportierten TTIP-Plänen, die Wasserversorgung in Städten und Gemeinden international ausschreiben zu müssen, klar.
Derzeit werden in Niederösterreich pro Jahr rund 250 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht, in den kommenden Jahren soll diese Zahl auf bis zu 380 Millionen Kubikmeter steigen. Darum setzen SP-Landesvize Karin Renner und der nö. Energiesprecher Günther Sidl (SP) weiter auf "kleinräumige Strukturen" in der Wasserwirtschaft. Ein Beispiel hierfür ist das aktuelle Bauvorhaben zur Versorgung in Marbach an der Donau (Bezirk Melk). "Sie haben sich stets bewährt", erklären die beiden Politiker.

Weitere Investitionen für die Trinkwasserversorgung der Niederösterreicher seien hier wichtiger als Geschäftemacherei. Eine mögliche Privatisierung des Wassers, die bei derzeitigen Verhandlungen zum Freihandelsabkommen der EU mit den USA im Raum steht, wird klar abgelehnt. Dies würde nur Mehrkosten für Konsumenten bedeuten.

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