Am Welttuberkulosetag am 24. März betonte Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein, es wäre "höchste Zeit die Anstrengungen zu verstärken um Tuberkulose weltweit zu eliminieren".
Bereits im September 2018 fand im Rahmen der Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) die erste hochrangige Veranstaltung zum Thema Tuberkulose statt. Die politische Deklaration, die dort verabschiedet wurde, zielt darauf ab, die weltweite Elimination von Tuberkulose zu beschleunigen.
Im Februar 2019 war Österreich daraufhin Gastgeber eines Workshops der Weltgesundheitsorganisation (WHO), bei dem neue Richtlinien über die Behandlung von multi-resistenter Tuberkulose präsentiert wurden. Diese stelle vor allem in Osteuropa eine Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar.
Im Vorjahr betrug die Zahl der erfassten Tuberkulosefälle in Österreich 479. Im Vergleich zu 2017 ist sie somit um 91 Fälle zurückgegangen. Mit insgesamt 1,6 Millionen Todesfällen pro Jahr ist die Krankheit jedoch noch immer unter den zehn häufigsten Todesursachen weltweit. Täglich sterben 4.500 Menschen an Tuberkulose.
"Auch, wenn die Tuberkulose-Erkrankungen in Österreich weiter zurückgehen, sind noch große Anstrengungen erforderlich, um das globale Tuberkulose-Eliminationsziel der nachhaltigen Entwicklungsziele bis 2030 zu erreichen. Aus diesem Grund steht die Bekämpfung der Tuberkulose derzeit weit oben auf der internationalen politischen Agenda", so die Gesundheitsministerin.
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(rfr)