Fussball

Tuchel hat ein 36-Stunden-Problem beim Bayern-Start

Thomas Tuchel startet heute als Trainer bei Bayern München durch. Seine erste Trainingswoche ist schwierig, er hat ein 36-Stunden-Problem.

Martin Huber
Tuchel: wenig Spieler zur Verfügung, wenig Zeit
Tuchel: wenig Spieler zur Verfügung, wenig Zeit
Imago Images

Am Freitag unterschrieb Thomas Tuchel seinen neuen Vertrag als Bayern-Trainer, am Samstag wurde er an der Säbener Straße vorgstellt und am Montag startet seine erste Woche als Bayern-Trainer.

Diese hat es in sich. Am Samstag um 18.30 Uhr empfangen die Bayern im Spitzenspiel Borussia Dortmund im Duell um Platz eins. Aktuell liegt der BVB einen Punkt vorne. Diese Wachablöse war ein Grund, warum Trainer Julian Nagelsmann, der im Jahr 2023 zehn Zähler auf Dortmund verlor, gehen musste.

Tuchels erste Woche ist terminmäßig schwierig und startet nicht nach Plan. Tuchel wird das erste Mannschaftstraining nämlich erst am Dienstag mit einem Tag Verspätung leiten. Für Montag hat der 49-Jährige nur eine individuelle Einheit im Klubzentrum angesetzt. Auch persönliche Gespräche will er dann bereits führen. 

Das erste Mal am Trainingsplatz soll der Star-Trainer, der zehn bis zwölf Millionen Euro in München verdient, am Dienstag um 11 Uhr stehen. Weil 19 Bayern-Spieler bei Nationalteams sind, wird Tuchel nur ein Rumpfteam zur Verfügung stehen. Darunter die von Deutschland-Teamchef Hansi Flick nicht berücksichtigten Stars Thomas Müller und Leroy Sane.

1/13
Gehe zur Galerie
    Österreich gegen Aserbaidschan: Das sind die Noten für die ÖFB-Stars
    Österreich gegen Aserbaidschan: Das sind die Noten für die ÖFB-Stars
    gepa

    Erst am Freitag, einen Tag vor dem Spitzenspiel um Platz eins gegen Dortmund, wird Tuchel den gesamten Kader in München vereint haben. Damit bleiben Tuchel nur 36 Stunden um seine Mannschaft auf den deutschen Schlager am Samstag um 18.30 Uhr einzustellen und den geforderten Platz eins wieder nach München zu holen. 

    Tuchel hat jetzt sechs Spiele vor sich, nach denen alle Titel bereits weg oder fast weg sein könnten. Erst das Spitzenspiel gegen Dortmund in der Liga, dann das Viertelfinale im DFB-Pokal gegen Freiburg und anschließend neben weiteren Partien in der Liga die beiden entscheidenden Viertelfinal-Duelle mit Manchester City in der Champions League.

    "Das setzt mich natürlich unter Druck", sagte Tuchel bei seiner Vorstellung. "Aber wenn du bei Bayern unterschreibst, geht es darum, um alle Titel mitzuspielen."

    Mehr zum Thema