Wer sein Auto im Sommer in der Sonne parken muss, kennt das Problem: Beim Einsteigen schlägt einem eine Hitzewand entgegen. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch gefährlich werden.
Hannah Fry, Professorin an der Universität Cambridge, hat einen Trick parat, der auf einem einfachen physikalischen Prinzip beruht. Für ihre Doktorarbeit beschäftigte sie sich mit Strömungslehre – und genau dieses Wissen hilft jetzt im Alltag.
Wie chip.de berichtet, geht der Trick so: Zuerst öffnet man das Fenster auf der hinteren, gegenüberliegenden Seite. Dann steigt man aus und öffnet und schließt die Fahrertür schnell mehrmals hintereinander.
Durch das rasche Öffnen der Tür entsteht ein Unterdruck. Dadurch wird ein sogenannter Massenstrom erzeugt. "Die gesamte heiße Luft wird nach außen abgesaugt", erklärt Fry.
Durch das geöffnete Fenster auf der anderen Seite strömt frische, kühlere Luft schnell ins Auto nach. Laut Fry reichen bereits zwei bis drei Wiederholungen aus, um die gesamte Luft im Innenraum auszutauschen.
Im Selbstversuch zeigt sich: Der Trick funktioniert tatsächlich. Allerdings könnten je nach Auto ein paar mehr Wiederholungen nötig sein.