Tumulte bei Polizeieinsatz beim Wiener Hauptbahnhof

Am Freitag um 17.15 Uhr gerieten drei Personen in einem Lokal am Hauptbahnhof in Streit. Für die einschreitenden Beamten gestaltete sich der Einsatz schwierig, da die Beteiligten komplett verschiedene Versionen des Vorfalls schilderten. Der Einsatz drohte schließlich zu eskalieren, als rund 20 Teilnehmer einer Kundgebung den Polizeieinsatz verhindern wollten.

Beim vorangegangenen Streit soll ein 57-Jähriger eine Frau (23) und einen Mann (25) mit einem Messer bedroht und dem 25-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der 57-Jährige hingegen gab an, von der 23-Jährigen abgelenkt worden zu sein, während ihr Begleiter versucht habe, ihm seinen Rucksack zu stehlen. Es konnten weder eine Verletzung festgestellt, noch die vermeintliche Tatwaffe sichergestellt werden. Alle drei Beteiligten wurden auf freiem Fuß angezeigt.

Im Zuge dieses Einsatzes störten plötzlich rund 20 Teilnehmer einer angemeldeten Kundgebung am Hauptbahnhof die Amtshandlung und bedachten die Polizei mit Parolen. Eine Frau musste des Ortes verwiesen werden, da sie trotz mehrerer Abmahnungen versucht hatte, einen Polizisten abzudrängen. Ein Mann, der sich quer über die Motorhaube eines Polizeifahrzeugs legte, musste ebenfalls weggewiesen werden.  

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