Tunesier log am Asylamt: Freispruch vor Gericht

Tunesier kam nach Österreich.
Tunesier kam nach Österreich.Bild: picturedesk.com (Symbolfoto)
Ein Tunesier (27) machte am Asylamt falsche Angaben zu seiner Herkunft, erhielt dann über 5.000 Euro Grundversorgung und musste jetzt vor Gericht.

Ein Tunesier hatte beim Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl ein falsches Heimatland angegeben und in der Folge über 5.000 Euro an Grundversorgung erhalten.

Jetzt musste der 27-Jährige in Wiener Neustadt wegen schweren Betruges auf die Anklagebank. „Ich habe geglaubt, dass ich als Tunesier sonst keine Chance auf Asyl habe", gestand der Angeklagte beim Prozess. Da er aber dadurch keine Leistungen erschwindelt hatte (Anm.: nach den Angaben beim Asylamt wird der Akt automatisch weitergeleitet, das Herkunftsland spielt für die Unterstützungszahlungen keine Rolle), wurde der Tunesier am Landesgericht Wiener Neustadt freigesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. (Lie)

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