Tunnel Rannersdorf bleibt sechs Wochen gesperrt

Nach dem Brand eines Lkw im Tunnel Rannersdorf am Montag bleibt dieser rund sechs Wochen gesperrt. Die gesamte Sanierung dauert drei Monate.
"Der Tunnel wird bis in die erste Junihälfte 2019 für den Verkehr komplett gesperrt bleiben", teilt die Asfinag am Dienstagabend in einer Aussendung mit.

In diesen rund sechs Wochen bereitet die Asfinag den Tunnel für die Sanierungsarbeiten vor. Konkret bedeutet das: Die Fahrbahn im Bereich der Brandstelle wird neu hergestellt. Die Tunneldecke im betroffenen Abschnitt wird zur Gänze entfernt.

Danach wird mit der eigentlichen Tunnelsanierung begonnen. Während dieser wird der Tunnel wieder für den Verkehr eingeschränkt geöffnet.

Wie berichtet, war am Donnerstag ein Lkw im Tunnel Rannersdorf auf der S 1 Wiener Außenring Schnellstraße in Fahrtrichtung Vösendorf in Brand geraten.

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"Das Wichtigste ist, den Tunnel so rasch wie möglich wieder befahrbar zu machen", so Projektkoordinator Günter Rattei vom Asfinag Tunnelmanagement, "deshalb setzen wir auf ein Sanierungskonzept, das uns erlaubt am Tunnel zu arbeiten und den Verkehr trotzdem ab voraussichtlich Mitte Juni wieder laufen zu lassen."

Umfassende Reparaturen am Bauwerk und an den elektrotechnischen Einrichtungen seien jedenfalls erforderlich. Die genaue Höhe der Schadenssumme lässt sich derzeit noch nicht beziffern.





Als großräumige Umfahrung Richtung A 2 Süd Autobahn wird die A 4 Ost Autobahn und die A 23 Südosttangente empfohlen; Auffahrt auf die A 2 im Knoten Inzersdorf.

Als großräumige Umfahrung Richtung A 1 West Autobahn empfiehlt die Asfinag die A 23, die A 22 Donauufer Autobahn, die S 5 Stockerauer Schnellstraße und die S 33 Kremser Schnellstraße; Auffahrt auf die A 1 im Knoten St. Pölten.

Örtlich kann der Tunnel für Pkw zwischen den S 1 Anschlussstellen Schwechat Süd und Rannersdorf umfahren werden. (ek)

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