Tunnel soll Menschen vor tödlichen Steinen retten

Nachdem sie zusätzlich gesichert wurde, ist die Eisriesenwelt wieder geöffnet.
Nachdem sie zusätzlich gesichert wurde, ist die Eisriesenwelt wieder geöffnet.ORF
Nach einem tödlichen Unfall wurde für die beliebte Attraktion im Pongau ein neues Sicherheitskonzept benötigt. Ein Tunnel schützt nun vor Steinschlag.

Die Eisriesenwelt in Werfen (Sbg.) wurden in den letzten Jahren gleich von mehreren Schicksalsschlägen getroffen. Am Weg zu dem Höhlensystem wurde 2020 ein 14-jähriger Bursche aus dem Irak von Steinschlag getroffen und tödlich verletzt, was Betroffenheit und den Ruf nach einem neuen Sicherheitskonzept auslöste. Darüber hinaus leidet die Natur-Attraktion unter Besuchermangel, denn seit Beginn der Corona-Pandemie bleiben vor allem Touristen aus Fernost und den USA aus. Die Zahlen hätten sich in etwa halbiert, heißt es.

Am Samstag startete die Eisriesenwelt dennoch in ihre nächste Saison. An der brüchigen Wand an der Westseite des Tennengebirges werden Besucher nun durch einen Stollen vor herabfallenden Felsen geschützt. Geschäftsführer Friedrich Oedl zum ORF: "Den ganzen Winter hindurch haben wir gearbeitet. Es hat auch das Wetter mitgespielt. Der zweite Teil wird dann ab kommendem Herbst fertiggestellt."

Folgen des russischen Angriffs noch nicht abschätzbar

Noch schwer abzuschätzen seien die Folgen des Ukraine-Krieges auf den Tourismus. Dennoch hoffe er auf mehr Normalität, so Reinstadler: "Es war ein sehr langer und anstrengender Winter. Wir haben heuer durchgearbeitet, wo wir normalerweise eine Pause haben." Seit Samstag ist die Höhle nun wieder geöffnet.

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