Österreich

Turgay Taskiran fordert Ausnahmezustand für Österrei...

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:24

Auf Facebook regt Parteigründer Turgay Taskiran seit Freitag auf. Mit einem bewusst provokativen Posting ist sich der Ex-UETD-Präsident und Parteigründer der Aufmerksamkeit vieler sicher. Der türkischstämmige Arzt aus Simmering, der im Wiener Wahlkampf 2015 mit einer eigenen Liste angetreten war, fordert wegen der Pro-Erdogan-Demos in Wien den "Ausnahmezustand über Österreich zu verhängen". Kurz darauf ruderte er aber in einem weiteren Posting zurück.

Auf Facebook regt Parteigründer Turgay Taskiran seit Freitag auf. Mit einem bewusst provokativen Posting ist sich der Ex- den "Ausnahmezustand über Österreich zu verhängen". Kurz darauf ruderte er aber in einem weiteren Posting zurück.

Um eine "lückenlose Integration türkischstämmiger Personen zu gewährleisten", sollten all jene, "die in den letzten 10 Generationen irgendwelche türkischen Vorfahren haben", durch eine rote Armbinde mit weißem Halbmond und weißem Stern gekennzeichnet werden. Türken sollten weiters drei Mal täglich mit Schweinefleisch gefüttert werden und zwei Mal täglich alkoholische Getränke zu sich nehmen.



Es kann nicht sein, dass eine ganze Bevölkerungsgruppe stigmatisiert und zum Verlassen des Landes aufgefordert wird, nur weil friedlich gegen einen Putschversuch und ein paar Wochen davor gegen den Terroranschlag am Istanbuler Flughafen demonstriert wurde, schreibt Taskiran weiter.
Dass ein paar Teilnehmer eben nicht nur friedlich demonstrierten, sondern unter anderem ein Schanigarten eines kurdischen Restaurants in der Mariahilfer Straße verwüstet wurde, verurteilt der türkischstämmige Arzt. Sein Posting sei ironisch gemeint. Eine ernster formulierte Erklärung folgte.

 

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