Nach der Bluttat in einem Skaterpark in Wien-Meidling, bei der am 4. Jänner der 44-jährige Türke Mustafa P. erstochen wurde, hat die Polizei drei Verdächtige verhaftet. Bei dem mutmaßlichen Täter, einem Mittäter und einem Mitwisser handelt es sich laut Polizei um Tschetschenen. Der Haupttäter stach zu, weil er sich in seiner Ehre gekränkt fühlte. Zuvor hatte er den Mann bereits mit einem Schal gewürgt.
Nach der , bei der am 4. Jänner der 44-jährige Türke Mustafa P. erstochen wurde, hat die Polizei drei Verdächtige verhaftet. Bei dem mutmaßlichen Täter, einem Mittäter und einem Mitwisser handelt es sich laut Polizei um Tschetschenen. Der Haupttäter stach zu, weil er sich in seiner Ehre gekränkt fühlte. Zuvor hatte er den Mann bereits mit einem Schal gewürgt.
Die in der Nähe der U-Bahn-Station Längenfeldgasse gefunden worden. Der 44-Jährige wurde durch mehrere Stiche in den Brustbereich getötet. Das Opfer lebte in Wien, war geschieden und arbeitslos. Die Jugendlichen gaben in ihren Einvernahmen an, dass sie zwei dunkel gekleidete Personen gesehen haben, die sich von der Anlage entfernten.
Zuerst gewürgt, dann erstochen
Diese hat die Polizei nun gefunden und festgenommen, ebenso wie einen Mitwisser. Der Haupttäter, der 45-jährige Tschetschene Bislan G., geriet mit dem späteren Opfer in Streit und würgte den Türken mit einem Schal. Dann zückte er ein Messer und stach den 44-Jährigen nieder. Ein weiterer Mann, der 33-jährige Sergej T - ebenfalls Tschetschene - war bei der blutigen Auseinandersetzung dabei und flüchtete mit dem Messerstecher. Das Duo dürfte sich später einem dritten Tschetschenen namens Ruslan M. (34) anvertraut haben, der die Gewalttat verschwieg.
Die Tatwaffe konnte von den Ermittlern bislang noch nicht gefunden werden. Der Wien-Fluss - er liegt unmittelbar neben dem Tatort - soll jetzt noch einmal gründlich abgesucht werden.
Diskussion eskalierte blutig
Am 15. Jänner stürmte die Spezialeinheit Cobra eine Wohnung in Wien-Brigittenau und nahm das Duo vom Tatort fest. Wenig später klickten auch für den Mitwisser die Handschellen. Der Haupttäter gab bei der Polizei an, dass er im Krieg in Grosny "tätig" gewesen sei und danach nach Österreich flüchtete. Bei einer Diskussion mit dem türkischen Opfer habe er sich in seiner Ehre gekränkt gefühlt und deshalb den Mann attackiert.
Laut Polizei ging es außerdem um Geld und Drogen. Das Opfer sei ein Kleinstdealer gewesen, die drei Tschetschenen seien im Drogenmilieu bekannt. Die Polizei merkte an, dass in der "Community" rund um die drei Festgenommenen mehrere Personene mit laufenden Asylverfahren verkehren würden.
Alle drei Beschuldigten sind im Grunde geständig und wurden dem Landesgericht Wien übergeben.