Die Türkei wird ihre Angriffe gegen die kurdischen Kämpfer im Norden Syriens weiter fortsetzen. Das bekräftigte der türkische Premierminister Ahmet Davutoglu am Montag. Derzeit beschießen türkische Truppen kurdische Stellungen in der nordsyrischen Provinz Aleppo, wo die kurdische YPG eine Offensive gegen die Rebellenstadt Azaz gestartet hat.
Die Türkei wird ihre Angriffe gegen weiter fortsetzen. Das bekräftigte der türkische Premierminister Ahmet Davutoglu am Montag. Derzeit beschießen türkische Truppen kurdische Stellungen in der nordsyrischen Provinz Aleppo, wo die kurdische YPG eine Offensive gegen die Rebellenstadt Azaz gestartet hat.
Seit mehreren Tagen rücken Kämpfer aus den Kurdengebieten im Nordwesten Syriens gegen Rebellenstellungen in der Provinz Aleppo vor. Das dortige Gebiet an der Grenze zur Türkei ist eine wichtige Nachschubroute für die Rebellen, das nunmehr von zwei Seiten angegriffen wird. Aus dem Westen rücken die Kurden auf die Stadt Azaz vor, während im Süden syrische Regierungstruppen des Diktators Baschar al-Assad in einer Offensive die Versorgung der Stadt Aleppo kappen wollen.
Davutoglu begründete das Vorgehen der Türkei mit kurdischen Aggressionen außerhalb traditionell kurdischer Gebiete. Solange die Kurden weiter vorrücken würden auch die türkischen Angriffe fortgesetzt werden, hieß es. Die USA und Frankreich haben die Türkei dazu aufgerufen, die Angriffe im Norden Syriens einzustellen.
Die Anschuldigungen des syrischen Außenministers, türkische Soldaten seien am Samstag in syrisches Staatsgebiet eingedrungen, wies der türkische Verteidigungsminister Yilmaz am Montag zurück. Es gebe keinerlei Überlegungen, türkische Soldaten nach Syrien zu schicken.