Türkei verschärft Vorgehen gegen IS

Die Türkei hat am Wochenende ihr Vorgehen gegen Stellungen des Islamischen Staates in Syrien verschärft. Laut Medienberichten starteten am Freitagabend Kampfjets vom Typ F-16 vom Militärstützpunkt Diyarbakir zu den Angriffen. Auch die kurdische Arbeiterpartei PKK steht im Fokus der Militäroffensive.

Nach dem in der türkischen Grenzstadt Suruc, bei dem vergangenes Wochenende 32 Menschen ums Leben gekommen sind, mobilisierte Ankara seine Truppen, um sich am Kampf gegen die in Syrien und dem Nordirak wütende Terrormiliz IS zu beteiligen.

590 Verdächtige verhaftet

Bei Razzien im ganzen Land wurden laut Premier Davutoglu 590 Personen verhaftet. Neben dem IS nahestehenden Jihadisten befinden sich darunter auch zahlreiche Anhänger der kurdischen PKK.

Bereits am Donnerstag wurden erste Angriffe gegen IS-Stellungen in Syrien geflogen. Außerdem ist die Errichtung einer kilometerlangen Mauer entlang der Grenze zu Syrien geplant, um das Einsickern von Jihadisten in die Türkei zu verhindern.

Neben den Angriffen gegen den Islamischen Staat haben türkische Kampfjets auch fünf Militärlager der kurdischen Arbeiterpartei PKK im Nordirak bombardiert. Die PKK hat daraufhin die Waffenruhe mit Ankara aufgekündigt.

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