Herzogin Sarah Ferguson sorgt mit einem vor drei Jahren heimlich gedrehten Dokumentarfilm über die Zustände in türkischen Waisenhäusern für Aufregung. Ein türkisches Gericht klagte sie nun wegen angeblich illegaler Aufnahmen an.
"Fergie" ist immer wieder für einen Skandal oder Aufreger gut. Die 52-Jährige wurde nun von einem Gericht in der Türkei wegen mutmaßlich illegalen Videoaufnahmen über die Zustände in türkischen Waisenhäusern angeklagt. Die Dreharbeiten liegen bereits etwa drei Jahre zurück.
Die ehemalige Frau von Prinz Andrew und Ex-Schwiegertochter der britischen Königin Elizabeth II. hatte damals heimlich in dem staatlichen Waisenhaus in der Nähe von Ankara für eine Fernseh-Dokumentation gefilmt. Dabei war sie mit einer Perücke und einem Kopftuch verkleidet und wurde von ihrer Tochter Prinzessin Eugenie (21) sowie einem britischen TV-Reporter begleitet. Zu sehen sind kahlgeschorene, verwahrloste und an Stühle gefesselte Kinder mit einer Behinderung.
"Fergie" drohen bis zu 22 Jahre Gefängnis
Im schlimmsten Fall könnten ihr mehr als 22 Jahre Gefängnis drohen, hieß es vom Sender BBC. Das Gericht wirft ihr nach Angaben der Nachrichtenagentur PA unter anderem vor, fünf Kinder gefilmt, dabei gegen das Gesetz verstoßen und deren Privatsphäre verletzt zu haben. Ein Datum für einen Prozess wurde nicht genannt.