Notbett an Notbett stehen in einer Reihe in der Bezirkssporthalle in Freistadt. Dort wurde von der Gemeinde im Zuge des Notallplans in Absprache mit dem Roten Kreuz ein Quartier für rund 200 Flüchtlinge errichtet.
Weil die Halle jetzt nicht mehr für den Turnunterricht zur Verfügung stehen kann, zeigten sich laut Bezirksrundschau einige Eltern erbost. "Sie luden in WhatsApp-Gruppen ihren Frust darüber ab, dass für ihre Kinder jetzt kein Turnsaal zur Verfügung stehe", heißt es in dem Bericht.
"Heute" fragte bei Bürgermeister Christian Gratzl (SPÖ) nach. Er sagt: "Wir müssen hier helfen, das ist aufgrund unserer humanitären Pflicht unumgänglich". Er habe zwar "Verständnis dafür, dass manche Eltern ungehalten sind". Aber man müsse jetzt eben Vorsorge treffen. Für den Turnunterricht wolle man versuchen, Ausweichmöglichkeiten zu finden.
Im Netz werden die Eltern wegen ihrer "First World Problems" kritisiert.
Das Quartier in Freistadt soll eine Art Erstaufnahmezentrum werden. Die Schutzsuchenden sollen sich maximal eine Woche lang dort aufhalten, bis sie in längerfristige Quartiere umsiedeln können.