RB Salzburg hat mit Dominik Schmid einen erfahrenen Neuzugang verpflichtet. Der 28-jährige Verteidiger kommt vom FC Basel und hat nach seinem Wechsel nun überraschend offen über die Gründe für seinen Abschied gesprochen.
Gegenüber der "Basler Zeitung" machte Schmid deutlich, dass er sich von seinem Heimatklub nicht ausreichend wertgeschätzt fühlte. "Vom FCB lag nichts auf dem Tisch – weder eine Vertragsverlängerung noch gab es ein anderes Zeichen, das mich dazu gebracht hätte, in Basel zu bleiben", erklärte der Abwehrspieler.
Dabei lief sein Vertrag in Basel eigentlich noch bis 2027. Dennoch habe er bei den Verantwortlichen nicht das Gefühl gehabt, Teil der Zukunftspläne zu sein. "Im Gegenteil, sie signalisierten sofort Gesprächsbereitschaft, mit anderen Vereinen über meinen Wechsel zu verhandeln", so Schmid.
Der Wechsel nach Salzburg sei ihm deshalb zwar nicht leicht gefallen, sportlich habe er die Chance aber nutzen müssen. "Ich freue mich auf die Chance in Salzburg", betonte der Schweizer. Gleichzeitig räumte er ein, dass ihn der Abschied emotional belastet habe. "Der Wechsel persönlich tut mir extrem weh. Der Abschied aus Basel ist mir schwergefallen, ich habe wochenlang schlecht geschlafen."
Besonders brisant ist eine weitere Aussage des Verteidigers. "Am Ende stimmten einfach zu viele Dinge beim FCB nicht mehr", sagte Schmid. Konkrete Details wollte der Salzburger Neuzugang allerdings nicht nennen. "Ich will meinen Club des Herzens nicht vorführen." Damit sorgt Schmid für zusätzliche Unruhe bei Meister Basel. Bereits zuvor hatte Klub-Ikone Xherdan Shaqiri öffentlich Verstärkungen gefordert und sogar seine eigene Zukunft offen gelassen.