TV-Arzt kritisiert Verbot von Hanf-Cookies

"CBD darf nicht in Hinterhöfen produziert werden", sagt Breidl. (Video: S. Rastegar/ A. Duric)
Das Verbot CBD-haltiger Lebensmittel hat hohe Wellen geworfen. Im "Heute.at"-Interview bricht nun ein bekannter TV-Arzt eine Lanze für die Cannabis-Produkte.
Einer breiten Öffentlichkeit ist Dr. Armin Breinl als TV-Arzt ("Teenager werden Mütter") bekannt. Allerdings ist er auch erfolgreicher Getränke-Unternehmer. Seine "funktionalen" Fruchtdrinks der Marke 2B verkaufen sich in der ganzen Welt.

Unlängst präsentierte Breinl seinen neuesten Wurf – einen "Chill-out-Drink" auf Hanf-Basis. "Heute.at" hat mit dem Mediziner über die Wirkung von Cannabis, das umstrittene Verbot CBD-haltiger Lebensmittel und mögliche Nebenwirkungen gesprochen.

Vor rund zwei Wochen hat das Ministerium von Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein den Verkauf CBD-haltiger Produkte per Erlass verboten. Betroffen ist unter anderem die Traditionskonditorei Aida– sie nahm ihre Cannabis-Brownies unter Protest aus dem Sortiment.

CBD, kurz für Cannabidiol, ist ein Bestandteil des Hanfs. Im Gegensatz zum berauschenden Tetrahydrocannabinol (THC) wirkt er nicht psychoaktiv. CBD erzeugt also keinen Rausch, sondern gilt als beruhigend und schmerzlindernd. Die Langzeitwirkungen sind allerdings noch schlecht erforscht.

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>>> Weitere Hintergrund-Infos zum Verbot CBD-haltiger Lebensmittel gibt es hier.

>>> Darum stoppte Aida den Verkauf von CBD-Brownies. (red)

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