Ein neuer Fernseher ist eine langfristige Anschaffung. Umso ärgerlicher, wenn nach dem Kauf Probleme auftauchen - etwa weil die neue PS5 nicht mit voller Leistung läuft oder die Soundbar nicht richtig funktioniert.
Der Grund dafür liegt oft in den HDMI-Anschlüssen. Denn nicht alle Ports am Fernseher sind gleich - und gerade bei günstigeren Modellen greifen Hersteller hier gerne zum Rotstift.
Der HDMI-2.1-Standard wurde laut chip.de bereits 2017 eingeführt und brachte 15 neue Funktionen mit. Dazu gehören 4K-Auflösung bei 120 Hertz, VRR (Variable Refresh Rate) gegen Bildstottern und eARC für besseren Sound. Das ist vor allem für moderne Spielekonsolen, Soundbars und Receiver wichtig.
Die entsprechenden Ports werden am TV meist mit "4K 120 Hz" oder "eARC" gekennzeichnet. An Anschlüssen ohne den aktuellen Standard funktionieren moderne Geräte zwar auch - aber ihr volles Potenzial entfalten sie nur am 2.1-Port.
Gerade bei preiswerten Fernsehern gibt es oft nur einen oder zwei Hochleistungs-Ports. Die restlichen Anschlüsse setzen noch auf den alten Standard. Einige günstige TV-Modelle besitzen sogar nur einen einzigen 2.1-Port.
Da in Zukunft immer mehr Geräte auf den Standard zurückgreifen werden, solltest du beim Kauf genau hinschauen. Am besten prüfst du vorher in den technischen Daten, wie viele HDMI-2.1-Anschlüsse dein Wunschgerät wirklich hat.