In Deutschland werden Männer durchschnittlich mit 33 Jahren erstmals Vater. Papas über 50 machen nur etwa ein Prozent aller Geburten aus. Zu dieser Minderheit gehört auch der beliebte Schauspieler Dirk Borchardt, bekannt aus der ZDF-Reihe "Praxis mit Meerblick".
Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises sprach der 57-Jährige über seinen Weg zur späten Vaterschaft. "Mit mir wollte keine. Dann habe ich doch noch eine gefunden", scherzte er bestens gelaunt.
Wie bunte.de berichtet, fand Borchardt nach seiner Scheidung von Schauspielkollegin Caroline Frier im Jahr 2020 schnell sein Glück. Er lernte seine Katja kennen, die nicht in der Öffentlichkeit steht. Ein Jahr später heirateten sie, 2022 kam ihre Tochter zur Welt, drei Jahre später folgte ein Sohn.
Borchardt nimmt sein Alter mit Humor. "Ich habe neulich einen schönen Artikel gelesen, in der Zeit, glaube ich. Es gibt den Begriff Popa. Das ist der Papa, der aussieht wie ein Opa. Ich finde es total richtig, wie es gerade ist", erklärte er.
Die späte Vaterschaft sei zwar "vielleicht ein bisschen anstrengender in dem Alter", aber: "Es macht auf alle Fälle Spaß." Besonders schätze er, dass er durch seine Kinder viel lerne und "den Spiegel vorgehalten" bekomme.
Ein großes Plus hat er auch entdeckt: "Ich habe zum Glück keine fünf-Uhr-Kinder." Seine beiden Sprösslinge schlafen mindestens bis sechs Uhr oder halb sieben – für frühe Aufsteher unter den Eltern ein echter Luxus.