"Vera" widmet sich am 11. März dem Thema Familie. Diese Schwerpunkte erwarten Sie in kommenden Sendung, die um 22 Uhr auf ORF 2 ausgestrahlt wird.
"Vera" widmet sich am 11. März dem Thema Familie. Diese Schwerpunkte erwarten Sie in kommenden Sendung, die um 22 Uhr auf ORF 2 ausgestrahlt wird.
Nina Fuchs und Mag. Dr. Monika Wogrolly
"Michael Fuchs, der ehemalige Trainer des FC Gratkorn, ist in der Nacht auf Dienstag völlig unerwartet verstorben. Der 38-Jährige war am Montag mit Herzrhythmusstörungen ins Krankenhaus eingeliefert worden und verstarb wenig später. Fuchs hinterlässt seine Gattin Nina und Drillinge (zwei Mädchen, ein Bub)".
Diese Zeitungsmeldung ist sechs Jahre her, inzwischen sind die Drillinge 9 Jahre alt und eine richtige Rasselbande. Anführer ist Nina Fuchs, eine zierliche aber ungemein starke Frau, die zielgenau durch die stürmische See, ihres eigenen Lebensschicksal steuert. Wie geht man mit so einem Schicksalsschlag um, wie schafft man die Balance zwischen funktionierender Mutter und selbstbewusster junger Frau? Zusammen mit ihrer Psychologin Mag. Dr. Monika Wogrolly skizziert Nina Fuchs ihren Weg aus der Krise, die wohl in den besten Familien vorkommen kann.
Tanja Bräutigam und Nina Petz
Tanja Bräutigam bekam vom Arzt eine fünfwöchige Auszeit verordnet. Die zweifache Mutter hatte sich bis zur totalen Erschöpfung um ihre Kinder gekümmert. Tanja Bräutigam ist immer eine Macherin mit klaren Zielen gewesen. Sportlich, fröhlich und erfolgreich. Doch nach der Geburt ihres zweiten Kindes fühlt sie sich zunehmend überfordert. Auch von ihren eigenen Ansprüchen an sich selbst. Bis nichts mehr geht. Trotz aller Bedenken nimmt sie sich eine fünfwöchige Auszeit in einer psychosomatischen Rehaklinik - ohne Kinder. Sie lernt, Grenzen zu ziehen, auf ihre eigenen Bedürfnisse zu hören und zu ihrer inneren Kraft zurückzufinden. Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch nach Ruhe und dem Gefühl, eine Rabenmutter zu sein, beginnt für Tanja eine spannende Reise zu sich selbst. Immer begleitet von der Frage, wie es nach dem Klinikaufenthalt zuhause weitergehen wird. Frau Bräutigam kommt mit Nina Petz, einer erfahrenen Eltern-Kids-Coachee.
Ulrike Wolf und Rupert Gangl
Nach dem Tod von Ulrikes Mann soll ihr Gasthof versteigert werden. Dann verliebt sich ausgerechnet ein Wirt in sie. Das Protokoll einer Frau, die ihren Retter traf. "Mit erst 46 Jahren war ich Witwe geworden - und stand alleine mit einem Gasthof da. Und das nicht gut. Unsere familiäre Ausnahmesituation hatte ihre Spuren in den Geschäftsbüchern hinterlassen. Ich war finanziell am Ende". Bei einer Geburtstagsfeier lernte sie den Wirt Rupert Gangl kennen und mögen. Und als Wochen später die Versteigerung ihres Gasthauses von der Bank abgesagt wurde, glaubte sie fast an ein Wunder. Denn jemand hatte ihre Schulden, 200.000 Euro, übernommen. Dieser Jemand war Rupert gewesen.
"Warum hast du das getan?", fragte ich ihn am Abend. Er antwortete: "Ich habe gespürt, dass ich schnell handeln muss." Das war vor sieben Jahren. Seither sind wir ein Paar. An Ruperts Güte hat sich bis heute nichts geändert. Einen Unterschied zum Herzkino gibt es trotzdem: Das Happy End war erst der Anfang ihrer gemeinsamen Geschichte.
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