U-Bahn mit offener Tür, Ursache weiter unbekannt

Am Montag konnte eine "Heute"-Leserreporterin einen U1-Zug filmen, der mit offener Tür in eine Station eingefahren ist. Das Video sorgte bei den "Heute"-Lesern für viel Aufregung.

Gegen 8.40 Uhr fuhr die U-Bahn Linie 1 aus der Vorgartenstraße mit offener Tür in die Station Praterstern ein. "Heute"-Leserreporterin Ilse versuchte noch die Schiebetür händisch zu schließen, scheiterte allerdings daran und filmte dann das Spektakel.

Eine Userin schreibt sogar, dass ein Kind und ein Hund durch den Sog durch die offen stehende Tür gezogen wurden.

Allerdings gibt Lisa Schmid, Pressesprecherin der Wiener Linien, hier ganz klar Entwarnung: "Das stimmt absolut nicht", sagt sie und verweist darauf hin, dass Mitarbeiter der Wiener Linien die Strecke abgesucht haben.

Defekt wurde nicht angezeigt

Schmid bestätigt, dass dem Fahrer die Kontrollfunktion der immer noch offenen Tür nicht angezeigt worden sein soll. "Normalerweise kann der Fahrer auch nicht wegfahren, bevor nicht alle Türen geschlossen sind", teilt sie im Gespräch mit "Heute" mit. Ebenso hat es auch ein Leser erfasst.

Zug konnte sofort eingezogen werden

Laut Leserreporterin Ilse soll die U-Bahn ganze acht Stationen mit offener Tür gefahren sein. Das dementieren die Wiener Linien: "Der Zug ist in diesem Zustand nur von der Vorgartenstraße bis zum Praterstern gefahren."

Ein Fahrgast hat sich laut Schmid auch gleich gemeldet haben, wodurch der Zug eingezogen werden konnte. "Wir bitten Fahrgäste in solchen Situationen nicht zu zögern und sofort die Notsprecheinrichtungen zu verwenden, dass wir auf solche Situationen entsprechend reagieren können."

Der Ursache für den Defekt wird momentan noch nachgegangen. Verletzt wurde bei der Fahrt allerdings niemand.

Comment Jetzt kommentieren Arrow-Right
Nav-Account red Time| Akt:
Wiener WohnenCommunityVerkehrWiener Linien

ThemaWeiterlesen