U-Bahn-Schläger stellten sich der Polizei

Die Wiener Polizei fahndete nach einer brutalen U3-Bande, die einen Mann schwer verletzt haben soll. Zwei der drei Verdächtigen meldeten sich nun bei der Polizei.
Wie die Polizei am Freitag mitteilte, haben sich zwei der drei mutmaßlichen U-Bahn-Schläger heute bei der Dienststelle Wien Mitte gestellt.

In einer ersten Einvernahme bestritten der 20-jährige Somalier und sein 18-jähriger Komplize aus Brasilien allerdings die Tat - trotz vorgelegter Videobeweise.

Die beiden jungen Männer wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft noch an Ort und Stelle von den Beamten festgenommen.

CommentCreated with Sketch.10 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Das Duo wird nun dem Haftrichter vorgeführt, der über die Verhängung der Untersuchungshaft entscheiden wird. Die Fahndung nach der dritten Person bleibt weiterhin aufrecht.

Rückblick

Laut Polizei sollen im April bis zu sechs Jugendliche einen 39-Jährigen bei der U3-Station Landstraßer Hauptstraße attackiert und schwer verletzt - "Heute.at" berichtete.

Die Teenager umzingelten den Mann, begannen ihn zu stoßen und schlugen auf ihn ein. Als der 39-Jährige zu Boden ging, wurde er von den Tatverdächtigen massiv mit Tritten attackiert, wobei zumindest drei der sechs Täter aktive Gewalt ausübten. Danach ließen die Angreifer von ihrem Opfer ab und flüchteten.

Das Opfer erlitt bei der Attacke schwere Verletzungen – unter anderem einen Nasenbruch, Hämatome und zahlreiche Blutergüsse am ganzen Körper. Sowohl das Opfer, als auch Zeugen des Vorfalls, bestätigten, dass es vor der Attacke keine Streiterei gegeben hatte.

Einen Tag nach der Veröffentlichung der Fahndungsfotos haben zwei der drei mutmaßlichen Angreifer nun selbst die Polizei aufgesucht. Der dritte Verdächtige ist noch immer auf der Flucht. (wil)

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