So werde die zweite Straßenbahnachse durch Linz auf den St. Nimmerleinstag verschoben, kritisiert die Grüne Nationalratsabgeordnete Gabi Moser die exorbitant hohen Kosten von 407 Millionen Euro. Sie plädiert dafür, die Bim an der Oberfläche zu belassen.
Sie verstehe die Tunnellösung nicht, kritisiert Moser die Planung für die zweiten Achse. Erstens würden die Kosten so eher auf 500 Millionen Euro steigen, zudem könnte man diese auf 100 Millionen inklusive neuer Brücke - also rund ein Fünftel - drücken, wenn man auf die Mini-U-Bahn verzichte und oberirdisch baue. Leider habe man in Linz vergessen, Flächen für den Bau einer Bim freizuhalten. Der Konter von Stadtvize Klaus Luger (SP): "Wenn Öffis nicht schnell sind und im Verkehr stecken, werden sie nicht angenommen. Dann ist jeder investierte Euro zuviel!" Die neue Achse bediene Tausende Menschen, zum Teil müsse eben unterirdisch gefahren werden.Gerald Winterleitner