U-Hof: Wiederaufbau startet

Mehr als ein Jahr hat es gedauert. Jetzt fahren die Baumaschinen beim Linzer Ursulinenhof auf. Am 3. Juni 2009 wurde das kulturelle Herz des Bundeslandes ein Raub der Flammen. Mit Millionenaufwand wird nun der Festsaal saniert und auf den neuesten Stand gebracht. Das Budget wird halten, versichern Landesexperten.

Die meisten Bauleistungen wurden bereits ausgeschrieben, die Preise stehen fest, erklärt Gernot Kitzmüller vom Gebäude- und Beschaffungsmanagement des Landes. In seinen Händen laufen die Fäden zum Wiederaufbau des ehemaligen Klosters zusammen. Bei dem Feuerinferno wurden der Presseclub und der darüber liegende Festsaal völlig zerstört. Erster und zweiter Stock werden nun saniert. Vor allem der Saal wird grundlegend umgestaltet. Er wird eine rechteckige Form bekommen und nach oben hin erhöht. Damit wird die Akustik merklich verbessert, weiß Kitzmüller. Eine neuer Glasstreifen im Dach soll künftig den großen Raum indirekt mit Sonnenlicht ausleuchten.

Am äußeren Erscheinungsbild soll sich nach der Fertigstellung nichts ändern. Der Denkmalschutz hat ein wachsames Auge drauf, erklärt der Landesexperte. Ende Oktober 2011 soll der Ursulinenhof in altem Glanz erstrahlen.

Jürgen Tröbinger

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