Österreich

U4: ÖVP Wien fordert den Ausbau bis nach Auhof

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:28

Einen "drohenden Verkehrsinfarkt" in der Westeinfahrt ortet die Wiener ÖVP und möchte diesem mit einer Verlängerung der U-Bahn-Linie U4 bis nach Auhof verhindern. Entsprechende Pläne präsentierten Landesparteiobmann Manfred Juraczka und Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald. Schon in zwei Jahren könnte der Ausbau demnach fertig sein.

Einen "drohenden Verkehrsinfarkt" in der Westeinfahrt ortet die Wiener ÖVP und möchte diesem mit einer Verlängerung der U-Bahn-Linie U4 bis nach Auhof verhindern. Entsprechende Pläne präsentierten Landesparteiobmann Manfred Juraczka und Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald. Schon in zwei Jahren könnte der Ausbau demnach fertig sein.

Die insgesamt 3,6 Kilometer lange Verlängerung sei laut Studie "technisch einfach und kostengünstig" zu realisieren. Ab Hütteldorf würden bis zur neuen Station "Wolf in der Au" unbenutzte ÖBB-Gleise verwendet, danach ginge es über eine Stelzenkonstruktion weiter bis zur Endstation "Auhof", nördlich des Auhof Centers. Ebendort solle eine Park-and-Ride-Anlage für 1.600 Kfz entstehen.

"Grobe" Kostenschätzung: 68 Millionen Euro für die U-Bahn, 25 Millionen für die Park-and-Ride-Garage. Zwei Jahre wurden als Bauzeit genannt. Die VP-Forderung ging einher mit der Wiederholung Juraczkas, die städtische Parkraumbewirtschaftung in ein Drei-Zonen-Modell zu staffeln: Das Parken in Randbezirken solle demnach günstiger sein als im Stadtkern. 200.000 Pkw pendelten laut Juraczka täglich in die Stadt, 40.000 alleine über die Westeinfahrt.

SPÖ und Grüne wollen hingegen die forcieren. Die Arbeiten beginnen jedoch erst im Jahr 2016, die erste Station soll es im Jahr 2018 geben. Seitens der Wiener Linien erteilte man den schwarzen Begehrlichkeiten eine Absage. Die Verlängerung bis Auhof "war nie und ist nicht geplant", so ein Sprecher. In diesem Gebiet finde kaum Stadtentwicklung statt, sodass sich eine U-Bahn dort nicht rechnen würde.

APA/Red.

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