Österreich

U4-Sanierung: Baustellen ohne Ende

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:23

Wegen der Generalsanierung der U-Bahnlinie U4 wird es kommendes Jahr zu verstärkten Verkehrsbehinderungen kommen. Die Arbeiten haben bereits begonnen. 1.600 Bohrungen sind dafür notwendig, wie ORF Wien berichtet.

Die Stadt Wien und die Wiener Linien investieren insgesamt 335 Mio. Euro in die Sanierung. Den Höhepunkt werden die Arbeiten in den Sommermonaten 2016 und 2017 finden. Von Mai bis September 2016 werden zwischen Hütteldorf und Schönbrunn die Gleise erneuert. Um die Arbeiten durchführen zu können, wird die U4 in diesem Bereich für vier Monate nicht in Betrieb sein.

Die Arbeiten müssen  im Vorfeld der Generalsanierung durchgeführt werden. Gearbeitet wird in der Nacht, da die Löcher vom Gleiskörper aus gebohrt werden, was nur außerhalb der Betriebszeiten der U-Bahn möglich ist.

Was genau gemacht wird:


Bereits im Vorjahr haben die Vorarbeiten für die U4-Generalsanierung begonnen, indem etwa Starkstromkabel getauscht und Gleise erneuert wurden. Zudem wurde mit dem Bau eines Betriebsbahnhofs in Heiligenstadt sowie eines neuen Stellwerks in Meidling begonnen.
Zwischen Westeinfahrt und dem Gleiskörper der U4 müssen die , und zwar von Hütteldorf bis Karlsplatz. In das unterirdische Erdreich werden dafür 1.600 je 14 Meter lange Bohrungen durchgeführt. In diese Bohrungen werden Metallstangen zum Stabilisieren gesteckt, die mit Beton vergossen werden.



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