U6-Station Alt Erlaa in Liesing, Mittwoch, 18.10 Uhr: 48 Stunden nach der Vergewaltigung in einem leeren Waggon der U6 ist "Heute"-Reporterin Sophie Z. genau an jenem Ort, an dem das Martyrium einer Wienerin (23) begonnen hat.
ist "Heute"-Reporterin Sophie Zechmeister genau an jenem Ort, an dem das Martyrium einer Wienerin (23) begonnen hat.
"Die Station ist beängstigend", beschreibt Sophie das Umfeld am Bahnsteig. Zwei Züge fahren ein, sie sind gut gefüllt. Mit einem Abstand von nur 40 Sekunden kommt die dritte U6. Im Zug sind kaum Fahrgäste – wie auch Montag ist der letzte Waggon komplett leer.
"Das war ein sehr mulmiges Gefühl. Sofort musste ich an den Vorfall denken", gesteht Sophie. Sie steigt ein, fährt auch die Strecke bis zur Philadelphiabrücke. "Es sind nur drei Stationen, es ist mir aber wie eine Ewigkeit vorgekommen!" Laut Fahrplan dauert die Fahrt nur fünf Minuten – für das Opfer eines Sex-Täters ist das eine Ewigkeit!