Über 30 geschützte Arten im Hörndlwald entdeckt

Bild: skyline architekten ZT GmbH

Das geplante Burnout-Zentrum im Hietzinger Hörndlwald sorgt für Ermüdung: Seit Monaten kämpfen die Anrainer dagegen an. Der Bezirk schickte sogar einen Spürhund, der den streng geschützten Juchtenkäfer nachgewiesen haben soll.

Dem widerspricht nun das ökologische Gutachten der Umweltschutzabteilung. Es zählt aber 30 andere geschützte Arten auf! Darunter Segelfalter und Gottesanbeter. Schräg: Das Töten der seltenen Tiere könne laut Gutachten in Betracht gezogen werden, weil "der Erhaltungszustand dieser streng geschützten Art im Gebiet der Bundeshauptstadt unverändert bleiben wird."

Sprich: Trotz Bauarbeiten im Hörndlwald würden genug Tiere im Stadtgebiet übrig bleiben. Die Bürgerinitiative "Rettet den Hörndlwald" ist fassungslos: "Das gesamte Projekt ist ein Millionengrab. Wenn es eine Baugenehmigung geben wird, werden wir vor den Europäischen Gerichtshof ziehen oder zur Korruptionsstaatsanwaltschaft gehen!"

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