Über 50 Tiere verenden bei gewaltigem Stallbrand

Am Freitag am frühen Nachmittag brannte ein Stall in Mariensee bis auf die Grundmauern ab. Die Bauersleute konnte sich retten, doch über 50 Kühe, Schafe, Schweine und Hühner verendeten in den Flammen.

Am Freitag am frühen Nachmittag brannte ein Stall in Mariensee bis auf die Grundmauern ab. Die Bauersleute konnte sich retten, doch über 50 Kühe, Schafe, Schweine und Hühner verendeten in den Flammen.

Kurz nach 14 Uhr am Freitagnachmittag heulten in und um Mariensee im Bezirk Neunkirchen die Feuerwehrsirenen. Schon bei der Anfahrt mit dem Feuerwehrauto entschied der Einsatzleiter, Verstärkung anzufordern. Schließlich kämpften 100 Feuerwehrleute von sieben verschiedenen Feuerwehren gegen die Flammen.

Der Stall stand bereits lichterloh in Flammen, im Gebäude waren noch 15 Kühe, sechs Schafe, drei Schweine und 30 Hühner gefangen. Für die Tiere kam jede Hilfe zu spät. Den Feuerwehrleuten gelang es trotz schwerem Atemschutz nicht, rechtzeitig ins brennende Gebäude zu kommen, um die Tiere zu retten. 

Anfangs drohte der Brand auf das Wohngebäude überzugreifen. Zusätzlich war das Löschwasser knapp. Erst als es Gelang, Wasser aus dem Bach mit einer Zubringerleitung zum Einsatzort zu befördern, gelang es, den Brand zu Löschen. 

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich allerdings ebenfalls als schwierig. Das noch schwelende Holz musste zerlegt werden, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Gegen 17 Uhr war der Brand dann endlich unter Kontrolle. Der Einsatzleiter schützt, dass die Nacharbeiten noch die ganze Nacht in Anspruch nehmen werden. 

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