Mehr als eine halbe Million Griechen muss Einkommenssteuer nachzahlen. Die Nachzahlungen von durchschnittlich rund 1.500 Euro sollen dem Staat Mehreinnahmen von 866 Millionen Euro bringen, berichtete die Zeitung "Kathimerini".
Mehr als eine halbe Million Griechen muss Einkommenssteuer nachzahlen. Die Nachzahlungen von durchschnittlich rund 1.500 Euro sollen dem Staat Mehreinnahmen von 866 Millionen Euro bringen, berichtete die Zeitung "Kathimerini".
Entsprechende Bescheide seien ausgeschickt worden. In dem Blatt heißt es, man habe die Steuererklärungen von rund 900.000 Griechen aus dem Jahr 2011 geprüft.
Dem griechischen Staat droht wegen fehlender Mittel eine Staatspleite. Experten sehen die effizientere Einhebung von Steuern als Schlüssel zur Sanierung.
Dreier-Koalition absehrbar
In den Verhandlungen über die Bildung einer Regierung in Griechenland zeichnet sich eine Einigung auf eine Dreiparteienkoalition ab. PASOK-Chef Venizelos zeigte sich am Dienstag „optimistisch“ über eine baldige Bildung einer Regierung seiner Partei mit der Demokratischen Linken (DIMAR) unter der Führung der konservativen Nea Dimokratia (ND).
Unklar ist noch, wie lange die Verhandlungen dauern werden: Während Venizelos und ND-Chef Samaras auf einen raschen Abschluss drängten, sagte DIMAR-Chef Kouvelis, man werde wohl noch einige Tage brauchen. Einig ist man sich offenbar bereits darüber, bei den EU-Partnern einen Aufschub der Sparauflagen beantragen zu wollen.