Uber macht 708 Millionen Verlust und freut sich

Uber-Gründer Travis Kalanick
Uber-Gründer Travis KalanickBild: Reuters

Die schlechte Nachricht: Uber macht 708 Millionen Dollar Verlust. Die gute Nachricht: Der Fahrdienst-Vermittler hat damit sein Minus deutlich reduziert.

Noch immer verbrennt das umstrittene Start-up Uber eine Menge Kohle. Verglichen mit dem Vorquartal sank aber das Minus von 991 auf 708 Millionen Dollar. Und der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Vergleichswerte für den Vorjahreszeitraum lieferte die Firma aber nicht.

Uber muss zwar als Unternehmen, das nicht börsennotiert ist, keine Zahlen veröffentlichen, fing aber vor wenigen Wochen an, manche Eckdaten preiszugeben. Uber wurde von Investoren in jüngsten Finanzierungsrunden laut Medienberichten mit mehr als 70 Milliarden Dollar bewertet.

Noch 7,2 Milliarden Dollar in der Kasse

Uber erklärte dem „Wall Street Journal", man habe nach wie vor noch 7,2 Milliarden Dollar auf der hohen Kante. „Die Reduzierung der Verluste im ersten Quartal bringt uns auf guten Kurs zur Profitabilität", sagte eine Sprecherin der Zeitung. Der Fahrdienst-Vermittler hatte sich von Investoren und durch Kredite insgesamt 15 Milliarden Dollar besorgt, soviel wie keine anderes Start-up zuvor.

Zuletzt geriet Uber wegen seiner aggressiven Firmenkultur und Sexismus-Vorwürfen immer stärker in die Kritik. Mitgründer und Chef Travis Kalanick musste versprechen, „erwachsener" zu agieren. In New York muss Uber seinen Fahrern Millionen nachzahlen, weil die Abgaben an den Fahrdienst-Vermittlers jahrelang zu hoch berechnet wurde. Außerdem laufen Uber reihenweise die Spitzenmanager davon.

(GP)

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