Uber muss Millionen Dollar an seine Fahrer zahlen

Uber-Boss Trevor Kalanick.
Uber-Boss Trevor Kalanick.Bild: Reuters
Wie das Unternehmen offen zugibt, hat es seine Fahrer über Jahre systematisch unterbezahlt. Jetzt rollt Rubel für die Lenker.

Der Fahrdienstvermittler Uber hat zweieinhalb Jahre lang den Anteil seiner New Yorker Fahrer am Fahrpreis falsch berechnet und muss jetzt Millionen nachzahlen. Pro Fahrer werden im Schnitt 900 Dollar fällig, erklärte die für Nordamerika zuständige Managerin Rachel Holt dem "Wall Street Journal" und dem Finanzdienst Bloomberg.

Das Unternehmen vermittelt über seine App und Internetseite Taxifahrten, Mietwagen mit Fahrern aber auch Fahrten von Privatpersonen im eigenen Auto. Dabei behält Uber einen Anteil von 25 Prozent des Fahrpreises. Wie Uber jetzt einräumte, berechnete der Dienst in New York seinen Anteil allerdings nicht wie vereinbart erst nach Abzug aller Steuern, sondern vom Bruttoerlös.

Bis zu 45 Millionen Dollar

Das Problem wurde dem Unternehmen zufolge beim Erstellen einer detaillierteren Abrechnung entdeckt. Eine Vereinigung unabhängiger Uber-Fahrer geht davon aus, dass in New York rund 50.000 Teilnehmer für den Vermittlungsdienst Fahrgäste befördern. Deshalb könnte die Rechnung auf bis zu 45 Millionen Dollar hoch schnalzen.

Uber macht regelmäßig negative Schlagzeilen. Sein Fahrdienst mit Privatfahrern ist den lizensierten Taxifahrern ein Dorn im Auge.

(gp)

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