Im Juni 2007 wurde Ingrid S. (68) von Verwandten in ihrer Innsbrucker Wohnung tot aufgefunden. Bei der Obduktion stellte sich heraus, dass die Pensionistin mit einem Polster erstickt worden war.
Spuren am Tatort führten zu einem riesigen DNA-Test: 400 Bewohner des Stadtteils Reichenau mussten Speichelproben abgeben – Übereinstimmung gab es keine. 2014 überfiel eine Familienbande in Innsbruck einen Geldtransporter. Ein 61-jähriger Tiroler und seine beiden Söhne wurden geschnappt.
Und beim DNA-Abgleich gab es plötzlich zwei Treffermeldungen. Gestern standen der Vater und ein Sohn unter Mordanklage vor Gericht. Beide bekannten sich nicht schuldig und behaupteten: "Unsere Spuren in der Wohnung von Ingrid S. sind leicht erklärbar. Wir haben der Frau dort öfter was repariert." Vertagt.