Österreich

Überfallene Studentin: Politiker fordern Konsequenzen

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:36

Die "Heute"-Enthüllung über eine niederträchtige Attacke auf eine 20-jährige Schauspielstudentin bei der U6-Station Westbahnhof schlug hohe Wellen - und beschäftigt nun auch heimische Spitzenpolitiker. Vor allem die Reaktion der Polizei sorgt dabei für Kopfschütteln. Laut dem Opfer, der Wienerin Sabina (Name von der Redaktion geändert), wurde ihr auf einem Wiener Wachzimmer geraten, die blonden Haare umzufärben und sich weniger aufreizend zu kleiden. Sabina: "Indirekt heißt das, dass ich selbst schuld bin - eine Frechheit!"

Die "Heute"-Enthüllung über eine niederträchtige bei der U6-Station Westbahnhof schlug hohe Wellen – und beschäftigt nun auch heimische Spitzenpolitiker. Vor allem die Reaktion der Polizei sorgt dabei für Kopfschütteln. Laut dem Opfer, der Wienerin Sabina (Name von der Redaktion geändert), wurde ihr auf einem Wiener Wachzimmer geraten, die blonden Haare umzufärben und sich weniger aufreizend zu kleiden. Sabina: "Indirekt heißt das, dass ich selbst schuld bin – eine Frechheit!"
 

Das sieht auch Nationalratsabgeordnete Claudia Gamon (27) von den Neos so. In einem Facebook-Posting schreibt sie: "Eine junge Frau wird angegriffen und die Wiener Polizei antwortet in gewohnter Manier mit Täter-Opfer-Umkehr." 

Gamon bringt die Thematik emotional auf den Punkt: "Welche Haarfarbe wir haben, welche Kleidung wir tragen, ist alleine unsere Entscheidung. Null Toleranz für jene, die unsere Freiheit einschränken wollen."

 
 

Auch der freiheitliche Jugendchef und Wiener Gemeinderatsabgeordnete Maximilian Krauss (23) meldete sich zu Wort. Er spricht von einem "besonders schockierenden Fall" und fordert mehr Polizei-Planstellen für Wien.
Krauss: "Es kann nicht sein, dass Frauen zu rechtelosem Freiwild werden, nur weil die Polizei mit den immer brutaleren Delikten überfordert ist. Wiens Bahnhöfe müssen endlich wieder sicher werden.“

Dass das Raubopfer seine Haare anders färben soll, empört auch Krauss: "Wenn Polizisten davon überzeugt sind, dass diese Maßnahmen nötig seien, damit Frauen nicht täglich Opfer von ausländischen Gewalttätern werden, dann zeigt das, wie es um die Sicherheit in Wien bestellt ist.

 

Was die Wiener Polizei zur Causa sagt, lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe von "Heute" und ab 5 Uhr früh hier im .

 

Autor: Clemens Oistric 

 
 

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