Überflutung in Kanada: Tote und Vermisste!

Ausnahmezustand in Kanada: Nach Starkregen wurden hunderte Ortschaften überflutet – es gab Todesopfer, viele Menschen werden vermisst.

Land unter in Québec, Ontario und British Columbia: Starke Regenfällen haben vor allem im Osten Kanadas zu schweren Überschwemmungen geführt – laut Medienberichten soll es mindestens einen Toten und mehrere Vermisste gegeben haben. Tausende Menschen in den drei Provinzen mussten ihre Häuser verlassen, knapp 1700 Soldaten sind als Helfer im Einsatz.

Die Flut-Katastrophe in Kanada (Quelle: YouTube/CTV).

Besonders betroffen waren auch Regionen an der Westküste – die Behörden sprachen von den schlimmsten Niederschlägen seit mehr als 50 Jahren. In Québec soll laut TV-Sender CBC ein Mann in den Fluten ums Leben gekommen sein, nachdem er und seine Tochter (2) sich zunächst auf das Dach ihres Autos retten konnten. Die Ehefrau des Mannes saß im Wagen, konnte sich aber in Sicherheit bringen – nach dem Mädchen wird noch gesucht. ​

Feuerwehrchef wurde von den Fluten mitgerissen

Auch in der Provinz British Columbia im Westen gelten zwei Menschen als vermisst. Der Chef einer lokalen Feuerwehr wurde laut US-Sender CNN von den Fluten eines über die Ufer getretenen Flusses mitgerissen. Montréals Bürgermeister Denis Coderre rief für seine Stadt den Notstand aus. "Die nächsten 48 Stunden werden entscheidend sein", wird er zitiert.

Eine der am schwersten betroffenen Städte war Rigaud westlich von Montréal. Insgesamt wurden bereits mehr als 2800 Häuser in über 130 Orten überflutet, Tausende Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Der Ontario-See, der Ottawa-Fluss sowie der St. Lawrence-Strom erreichten historische Höchststände. In den kommenden Tagen wird mit weiteren Niederschlägen gerechnet. (tas)

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