Nach den starken Regenfällen und damit verbundenen Überflutungen im Wald- und Weinviertel ist heute Vormittag eine Entspannung der Situation eingetreten. Nachdem die Niederschläge aufgehört hatten, konnte mit den Aufräumarbeiten begonnen werden. Noch immer stehen Dutzende Häuser und Keller unter Wasser.
Bis zu 2000 Feuerwehrleute waren gestern wegen des Hochwassers in Niederösterreich im Einsatz. Allein in Zellerndorf, wo sogar Katastrophenalarm ausgelöst worden war, und Hadres, wurden insgesamt fast 200 Objekte überflutet, erklärt Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Hier werden die Aufräumarbeiten wohl noch länger andauern.
In Mold (Bezirk Horn), das in diesem Jahr bereits zum dritten Mal überschwemmt wurde, konnten hingegen die Abpumparbeiten bereits heute Vormittag weitgehend abgeschlossen werden.
In den betroffenen Gebieten stehen weiterhin etwa 300 Kräfte der Feuerwehren im Einsatz. Trotz rückläufiger Pegel bleiben auch Dammwachen vorerst noch aufrecht, etwa am Unterlauf des Kamp.
Verletzter Feuerwehrmann auf dem Weg der Besserung
Vermutlich noch im Laufe des Tages sollte laut Resperger jener Feuerwehrmann aus dem Landesklinikum Krems entlassen werden, der gestern im Waldviertel in den Starkstromkreis geraten war. Der 27-Jährige war mit Lähmungserscheinungen an der linken Hand per Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden. Er werde keine bleibenden Schäden davontragen, so der Feuerwehrsprecher.