Österreich

Überraschung: Mehrheit will kein Parkpickerl in Döbl...

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:00

In Döbling liegt seit Montag Abend das Ergebnis der Parkpickerl-Bürgerbefragung vor. 56.000 Kuverts sind an die Anrainer verschickt worden, mehr als die Hälfte hat sich an der Befragung beteiligt. Das Ergebnis: Die Döblinger haben sich mehrheitlich gegen die Einführung eines Parkpickerls ausgesprochen!

Bezirkschef Adi Tiller muss jetzt mit Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou die weitere Vorgehensweise besprechen und eine gemeinsame Lösung finden. Er sieht durch das Ergebnis jedoch einen deutlichen Auftrag der Bevölkerung an die Bezirkspolitik was die flächendeckende Parkraumbewirtschaftung betrifft.

Trotz des knappen Ergebnisses wird man sich dennoch um die besonders betroffenen Gebiete wie beispielsweise das Cottageviertel kümmern müssen. "Besonders überparkt sind die Gebiete in Heiligenstadt, der Spittelau, in Oberdöbling in der Krim und im Cottageviertel", sagte der Bezirksvorsteher nach der Auszählung. 

51,63 Prozent sagten Nein

Knapp 60 Prozent der Bewohner haben bei der Befragung mitgemacht. 30.916 Kuverts wurden an die Döblinger Bezirksvertretung zurückgeschickt. 51,63 Prozent der Menschen im 19. Bezirk haben sich gegen die Einführung des Parkpickerls ausgesprochen, 48,37 Prozent wären demnach dafür gewesen.

Nein hin oder her: Teurer wird das Parken mit Jahresbeginn dennoch. Eine halbe Stunde Parkschein kostet 2017 einen Euro und fünf Cent, statt wie bisher einen Euro. Eine Stunde kommt auf 2,10 Euro. Die neuen Parkscheine kann man bereits kaufen, die alten können noch bis Ende Juni 2017 bei den Wiener Stadtkassen zurückgegeben oder gegen Aufpreis umgetauscht werden.

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