In der guten alten Zeit, da wusste man halt noch, wie man ordentlich einen drauf macht. Udo Jürgens (79) erinnert sich gern daran. Die Jugend von heute hält er für "bedeutend spießiger". Nur, dass er mit Frauengeschichten nicht mehr in den Schlagzeilen ist, das bereut Jürgens nicht.
In der guten alten Zeit, da wusste man halt noch, wie man ordentlich einen drauf macht. Udo Jürgens (79) erinnert sich gern daran. Die Jugend von heute hält er für "bedeutend spießiger". Nur, dass er mit Frauengeschichten nicht mehr in den Schlagzeilen ist, das bereut Jürgens nicht.
Der Entertainer und deutsche Superstar hält es für einen Vorteil des Alters, dass er nicht mehr ständig mit Frauengeschichten in den Medien ist. "Das war damals ja nicht nur der eigene Leichtsinn, das war zum großen Teil die Zeit. Wir waren alle fröhlich unterwegs - immer Juhu! - wie alle Musiker", erzählte der Star dem Kölner "Sonntag-Express".
Wer in den 60ern bis 80ern jung war, "hat Glück gehabt"
"Es wurde viel getrunken, es waren viele Frauen in unserem Leben. Wo wir hinkamen, hatten wir Chancen, wir haben nie für was kämpfen müssen", erinnert er sich. Auch habe in den 60er-, 70er- und 80er-Jahren eine viel größere sexuelle Toleranz als heute geherrscht. "Wer damals jung war, hat Glück gehabt. Ich glaube, da lebt die Jugend heute bedeutend spießiger." Jürgens stellte fest: "Es herrscht wieder eine große Spießigkeit im Lande."
Auch Auf seiner neuen CD bekommt das "starke Geschlecht" sein Fett weg.
APA/red.