Mehr als die Hälfte der Wiener besuchte heuer schon ein Freibad. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Bäder erheblich besser ausgelastet, die Besucherzahlen entsprechen fast jenen von vor der Pandemie.
Alles ist wieder erlaubt, ohne Abstand beieinander liegen, ohne Maske ins Wasser steigen, keine 3G-Limitierungen – Badespaß ohne Einschränkungen. Das kommt bei den Besuchern gut an. Vor einem Jahr, als noch die Einschränkungen galten, zählte man zur selben Zeit nur 670.000 Besucher und Besucherinnen. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es heuer einen Einbruch der Zahlen geben könnte. Im Gegenteil: Bei den Temperaturen und der 3G-Freiheit im Bad könnte diesen Sommer sicher noch ein kleiner Besucherrekord aufgestellt werden.
Natürlich kann niemand die Zukunft voraussagen, aber ein Blick auf die nächsten Tage ist doch drin: "Es schaut für diese Woche sehr gut aus. Da werden ein paar hunderttausend Gäste zusammenkommen und da wird man auch in der Bilanz wieder vorrücken“, so Martin Kotinsky, Sprecher der städtischen Bäder.
Was der August bringt, ist noch offen. Wenn es so weitergeht, wie bisher in diesem Sommer, dann wird man von einer sehr erfolgreichen Badesaison sprechen können. Die höchsten Werte wurden bisher im Juni erzielt, auch das erste Juliwochenende markierte einen ersten Besucherhöhepunkt in den Wiener Bädern, so Kotinsky.
Die Wiener haben Freibäder, die sie besonders gern besuchen. Ganz an der Spitze der Beliebtheit steht, wie auch schon in den letzten Jahren, das Gänsehäufel. Das größte Bad wurde auch am häufigsten aufgesucht. Bis heute nutzten dort allein in diesem Jahr 170.000 Gäste die Badeanlage an der Alten Donau zur Abkühlung und Erholung.
Auf Platz zwei findet sich das Kongressbad in Wien-Ottakring, gefolgt vom Schafbergbad in Währing und dem Laaerbergbad in Favoriten.
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Heuer gelten aktuell wieder die Preise von vor der Pandemie. Den Badenden ist es das aber offenbar wert, wie die Besucherzahlen zeigen.