Die Zahl der Betretungs- und Annäherungsverbote ist 2023 im Vergleich zum Jahr davor um 472 auf 15.115 gestiegen. Wenig erstaunlich: Wie das Bundeskriminalamt auf APA-Anfrage bekannt gab, entfielen die meisten Verbote (4.272) auf die Bundeshauptstadt.
Im Vergleich der absoluten Zahlen rangiert Niederösterreich mit 2.784 Betretungsverboten hinter Wien, danach folgen Oberösterreich (2.656), die Steiermark (1.715), Tirol (946), Kärnten (933), Salzburg (850), Vorarlberg (503) und das Burgenland (456).
Auch pro 1.000 Einwohner rangiert die Bundeshauptstadt mit 2,2 Betretungsverboten ganz vorne. Dahinter liegen Oberösterreich (1,7), Niederösterreich (1,6), Kärnten (1,6), das Burgenland (1,5), Salzburg (1,5) und die Steiermark (1,4). Die Schlusslichter bilden Vorarlberg und Tirol mit jeweils 1,2 Betretungsverboten pro 1.000 Einwohner.
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Seit 2020 steigt die Anzahl der Betretungs- und Annäherungsverbote österreichweit kontinuierlich: So weist der Gewaltschutzbericht des Bundeskriminalamts für 2020 insgesamt 11.652 Maßnahmen aus, 2021 stieg die Zahl um 17,5 (!) Prozent auf 13.690. 2022 auf 14.643 (+ 7 Prozent) und schließlich 2023 auf 15.115 (+ 3,2 Prozent).