Im Dezember des Vorjahres startet an acht Volksschulen ein Pilotprojekt zur Corona-Impfung, im Februar wurde dieses flächendeckend ausgerollt. Die Teilnahme war freiwillig, nun zog Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (Neos) eine positive Zwischenbilanz.
Demnach haben bislang 1.738 Volksschulkinder bereits zwei Impfungen erhalten, weitere 2048 Kinder haben die erste Teilimpfung erhalten. Damit haben 26,6 Prozent aller Kinder in den Wiener Volksschulen zumindest ein Jaukerl bekommen. Geimpft wurde an 187 Wiener Volksschulen.
"Ich war sehr froh, als wir in Wien Volksschulkindern und deren Eltern das Angebot zur Impfung gegen das Corona-Virus anbieten konnten. Einerseits weil es für diese Altersgruppe davor noch keinen zugelassenen Impfstoff gegeben hat, andererseits weil wir wissen, dass nur die Impfung langfristig vor dem Virus schützt. Dass nun bereits über 3.700 Volksschulkinder zumindest eine Teilimpfung haben, ist ermutigend für unser Ziel möglichst viele Menschen in unserer Stadt vor dem Virus zu schützen", erklärt Wiederkehr.
Man werde weiterhin niederschwellige Impfangebote anbieten, auch im Bildungsbereich, meint Wiederkehr: "Gerade in Blickrichtung Herbst ist es enorm wichtig, auch in Wiener Bildungseinrichtungen Impfangebote anzubieten. Wir haben in den Volksschulen, aber auch an Berufs- und Mittelschulen gesehen, dass mehr Schülerinnen und Schüler vom Impfangebot an den Bildungseinrichtungen Gebrauch machen, als es Angemeldete gibt. Das zeigt uns, dass die Barriere, die Impfung schnell und unkompliziert verabreichen zu können, möglichst niedrig sein muss". Diesen Weg werde man auch weiterhin konsequent gehen.