Bisher ist nur eines fix: Messi wird Scheich-Klub Paris St.-Germain verlassen, der 35-Jährige verlängert seinen Vertrag bei den Franzosen nicht. Der Klub soll Medienberichten zufolge auf eine Gehaltsreduktion gedrängt haben, die Messi nicht hinnehmen wollte.
Zuletzt wurden drei Klubs als größte Messi-Interessenten genannt. Davon ist nun aber ein Verein ausgeschieden: Al-Hilal. Denn Messi soll sich einem Bericht von "The Athletic" zufolge gegen das Monster-Angebot aus Saudi-Arabien entschieden haben. Ein Wechsel in die Wüste komme demnach "nicht infrage".
Das kommt einerseits überraschend, weil Messi ein Jahresgehalt von bis zu 500 Millionen Euro verdienen hätte können, andererseits, weil der argentinische Weltmeister bereits als Tourismusbotschafter für das Land tätig ist. Laut "Goal" hätten Messis Berater zu Wochenbeginn gebeten, den Wechsel zum saudischen Spitzenteam auf 2024 verschieben zu können. Allerdings kam von Al-Hilal eine klare Absage. Der millionenschwere Deal würde nur in diesem Sommer gelten.
Damit sind nur noch zwei Klubs im Rennen um Messi: neben seinem Ex-Klub Barcelona auch Inter Miami, der Verein von David Beckham in der Major League Soccer. Dabei würde die gesamte Liga mithelfen, Messi unter Vertrag zu nehmen. Demnach würde das Offert an den Argentinier auch Zahlungen der größten MLS-Sponsoren beinhalten. Apple und die Liga würden den Argentinier sogar an Streaming-Einnahmen beteiligen und Adidas würde ebenso eine Gewinnbeteiligung in Betracht ziehen.
Doch auch die Barca-Gerüchte werden immer wieder neu befeuert. Zuletzt, weil in sozialen Netzwerken ein Video auftauchte, auf dem zu sehen ist, wie Vater Jorge das Wohnhaus von Barcelona-Präsident Joan Laporta betrat. Coach Xavi Hernandez, langjähriger Barca-Teamkollege, bekräftigte zuletzt, er stehe in ständigem Austausch mit dem Argentinier. Messi soll noch in dieser Woche eine endgültige Entscheidung treffen.