Am Samstag checkte Rapid im Vorbereitungscamp in Bad Tatzmannsdorf ein. Eine Woche lang wird im Burgenland an Form, Formation und Taktik für die neue Saison gefeilt.
Nicht dabei sind Stefan Schwab und Tobias Knoflach, die den Klub verließen. Auch der zuletzt verliehene Stürmer Andrija Pavlovic machte die Reise nicht mit. Der Serbe soll noch abgegeben werden.
Dafür stand am ersten Trainingstag ein Mann auf dem Rasen, der beinahe als Neuzugang durchgeht: Tamas Szanto. Das einstige Talent ist mittlerweile 24 Jahre alt. Das letzte Pflichtspiel bestritt der Ungar im März 2018. Danach stoppte ein Knorpelschaden im Knie die Karriere des Offensivspielers. Doch Szanto kämpfte sich zurück.
"Ich habe immer versucht, positiv zu bleiben, aufzugeben war für mich nie eine Option", wird er auf der Rapid-Homepage zitiert. "Ich bin jetzt gottseidank schmerzfrei und mental sicher stärker geworden, denn nach einer so langen Geschichte lernst du viel für dich selbst dazu."
Erfreulich: Auch Richard Strebinger ist wieder fit. Der Tormann verpasste wegen Rückenbeschwerden das Meister-Playoff, nun scharrt er wieder in den Startlöchern. "Es geht mir wieder gut, ich habe keine Schmerzen mehr und fühle mich topfit. Ich brenne darauf, jetzt mit der Mannschaft wieder die kommenden Aufgaben bestreiten zu können – und bin richtig gierig."
Die Langzeit-Verletzten Christopher Dibon und Philipp Schobesberger kamen ebenfalls mit nach Bad Tatzmannsdorf, setzen dort ihr Reha-Programm fort. Zurück am Platz sind Mario Sonnleitner und Thomas Murg, die im Saison-Finish ebenfalls ausfielen. Trainer Didi Kühbauer versucht zudem, Rückkehrer Deni Alar in seine Ideen zu integrieren.
Am Freitag steigt das nächste Testspiel. Gegner ist der tschechische Klub Banik Ostrava.