Der 37-Jährige wollte den "Red Devils" nach nur einem Jahr bereits wieder den Rücken kehren. Einerseits, weil Ronaldo unbedingt in der Champions League spielen wollte, andererseits, weil er mit der Klubführung unzufrieden gewesen sein soll.
Es folgte jedenfalls ein wochenlanges Transfer-Hickhack, in dem Ronaldo sogar den Trainingsstart und die Asien-Reise des Klubs ausließ. Sein Berater Jorge Mendes bot den fünffachen Ballon-d´Or-Gewinner beinahe jedem europäischen Spitzenteam an. Jugendklub Sporting Lissabon, Chelsea und Napoli zeigten Interesse. Ronaldo selbst soll einen Transfer zu Borussia Dortmund forciert haben. Es kam jedoch anders. Der Portugiese wurde zum Ladenhüter, musste bei United bleiben.
Dabei bot sich dem portugiesischen Superstar eine vor allem finanziell besonders lukrative Aufgabe: ein Wechsel in die Wüste. Meldungen über ein unmoralisches Angebot aus Saudi-Arabien wurden nun von Fahad ben Nafe, dem Boss des saudischen Klubs Al-Hilal, bestätigt. Der ließ im YouTube-Kanal "Thamanya" aufhorchen: "Ja, wir haben mit Ronaldo verhandelt", bestätigte ben Nafe. Und legte gleich hinterher: "Das Problem war nie das Geld. Al Hilal ist in der Lage, jeden Weltstar zu verpflichten."
Ben Nafe bestätigte auch, dass der saudische Klub Ronaldo einen Zweijahresvertrag mit einem Gehalt von unglaublichen 242 Millionen Euro anbot. Zu einem Wechsel kam es jedoch nicht, denn der Internationale Sportgerichtshof CAS hat gegen den saudischen Klub im Mai eine Sperre für die nächsten zwei Transferfenster ausgesprochen, nachdem Fußballer Mohamed Kannos nach seinem Winter-Wechsel zu Al-Nassr neuerlich einen Vertrag bei Al Hilal unterschrieb, damit bei zwei Klubs Kontrakte hatte – ein klarer Verstoß gegen FIFA-Regeln.
"Das Problem lag in der Entscheidung des CAS. Die Entscheidung hinderte uns, Spieler zu verpflichten. Wir haben jedoch nicht mit den Verhandlungen aufgehört", so ben Nafe mit Blick auf Ronaldo. Ein künftiger Wechsel ist also nicht ausgeschlossen...