Auf der bei Urlaubern beliebten griechischen Insel Kreta geht es derzeit alles andere als erholsam zu. Starke Regenfälle und Gewitter haben dort schwere Überschwemmungen ausgelöst und erhebliche Schäden verursacht.
Menschen steckten in ihren Autos fest, einige Touristen mussten evakuiert werden. Die Wassermassen spülten Fahrzeuge und Bäume ins Meer, andernorts waren Straßen durch angespültes Geröll unpassierbar. Ein 79-jähriger Hirte kam in den Fluten ums Leben.
Wie n-tv berichtet, musste eine Frau vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden, wie der Bürgermeister der Hafenstadt Ierapetra, Manolis Frangoulis, sagte. Die Zivilschutzbehörde rief die Bewohner mehrerer Orte auf, höher gelegene Gebiete aufzusuchen.
Besonders schwer getroffen wurden die Regionen Rethymno, Heraklion und Lasithi. In Rethymno blieben Schulen vorsorglich geschlossen. Auch auf den Kykladeninseln Paros und Mykonos wurden Straßen überflutet und Fahrzeuge von Schlammmassen mitgerissen.
Laut griechischem Wetterdienst soll die Unwetterlage mit heftigem Regen und Gewittern noch bis Sonntag anhalten. Die Einsatzkräfte sind weiterhin in Alarmbereitschaft und beobachten die Pegelstände von Bächen und Flüssen.