Übervoller Bus im Bezirk Bruck sorgt für Kundenärger

Der übervolle Bus in Götzendorf
Der übervolle Bus in GötzendorfLeserreporter
Fahrgäste mussten sich in Götzendorf in einen gesteckt vollen Bus drängeln. "Auch in einer normalen Zeit ist sowas nicht Alltag", ärgern sich Kunden.

Ein übervoller Öffi-Bus sorgte jetzt im Bezirk Bruck für Ärger: Fahrgäste mussten sich in Götzendorf in das Fahrzeug quetschen, für manche unverständlich. Ein "Heute"-Leser dokumentierte den Fall mittels Foto.

"Das Foto entstand in Götzendorf an der Leitha im Bezirk Bruck an der Leitha in Niederösterreich. Die Leute befinden sich in einem öffentlich Verkehrsmittel ohne einen 10-Zentimeter-Abstand. Da bringt sich die Maske auch nichts mehr. Es war ein Ersatzverkehr und die Leute hatten diesen einen Bus zur Verfügung. Auch in einer normalen Zeit ist sowas nicht Alltag, dass der Bus überfüllt ist, überhaupt nicht bei so einer schweren Zeit im Land. Es hieß, der Bus steht bereit. Das ist zu sehen und weitere 20 Menschen befanden sich an diesem Bahnhof außerhalb des Busses im Radius von rund 10 bis 13 Metern", so der "Heute"-Leser verärgert.

FFP2-Maskenpflicht gilt

Auf "Heute"-Anfrage heißt es seitens des VOR (Verkehrsverbund Ostregion): Grundsätzlich gelte der Mindestabstand von zwei Metern in öffentlichen Verkehrsmittel nicht, wenn zu wenig Platz vorhanden ist. Die Maskenpflicht - seit dieser Woche FFP2-Maskenpflicht – gelte aber immer. 

Zudem seien "laut AGES noch keine Corona-Cluster in öffentlichen Verkehrsmittel bekannt", so VOR-Sprecher Georg Huemer. Die Fahrgäste würden sich an die Maskenpflicht halten, das Problem von überfüllten Bussen gebe es kaum. Im Gegenteil: Durch die Coronakrise seien viel weniger Fahrgäste öffentlich unterwegs. "In NÖ sind täglich 2.000 Busse gleichzeitig unterwegs", so Huemer. Der Luftaustausch funktioniere in den Bussen ebenfalls sehr gut.

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