Im Zuge eines Schwerpunktes der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität stellte die Polizei im 10. Wiener Bezirk einen professionellen Taschendieb. Nach dem Tatverdächtigen, einem 55-Jährigen, wurde bereits mehrere Monate lang gefahndet.
Der serbische Staatsangehörige steht im Verdacht, seit Anfang des Jahres mindestens elf Taschendiebstähle in der Hauptstadt begangen zu haben.
Die Masche war dabei immer dieselbe: Der Tatverdächtige nutzte die "Rush Hour" in Wiener Öffis, um Fahrgäste zu Stoßzeiten zu bestehlen. Der 55-Jährige soll sich dicht an seine Opfer gedrängt und ihnen Geldbörsen und Wertsachen wie Handys aus den Hand-, Hosen- oder Jackentasche entwendet haben. Der Gesamtschaden beläuft sich laut der Wiener Polizei auf rund 4.300 Euro.
Der Verdächtige wurde durchsucht, bei der Amtshandlung stellten die Beamten Bargeld in vierstelligem Eurobetrag sowie Geld in verschiedenen Fremdwährungen sicher.