Dass Celebrities ihre eigenen Biografien schreiben, ist nicht sonderlich ungewöhnlich. Selten veröffentlichen sie diese jedoch in ihren Zwanzigern, und noch seltener spielen sie sich selbst, wenn besagte Bios fürs Kino verfilmt werden. UFC-Champion und Schauspielerin Ronda Rousey ist also auch in dieser Hinsicht ein Ausnahmetalent.
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Rousey wurde am 1. Februar 1987 in Santa Monica geboren und schlug eine Karriere als Sportlerin ein. Bei den olympischen Spielen 2004 in Athen war sie mit 17 Jahren die jüngste Teilnehmerin der Judo-Bewerbe. Bei den Spielen 2008 in Peking gewann sie die Bronze-Medaille.
Danach wechselte die Athletin zum Mixed Martial Arts. Im März 2011 feierte sie ihr Profi-Debüt und wurde im darauffolgenden Jahr von der UFC (Ultimate Fighting Championship) unter Vertrag genommen. Seit die Organisation auch Frauen-Kämpfe austrägt, ist Rousey ununterbrochene Titelhalterin. Zuletzt gewann sie vergangenen Samstag in Brasilien gegen Bethe Correia. Der Kampf dauerte lediglich 34 Sekunden.
Vom Ring auf die Leinwand
Neben dem Kampfsport hat auch das Film Biz mittlerweile einen festen Platz in Rouseys Leben. Nach schlagkräftigen Nebenrollen in wird die Kämpferin demnächst in der Spielfilm-Version der Erfolgsserie "Entourage" zu sehen sein. Dort spielt sich Rousey selbst - ebenso wie in der Adpation ihrer Biografie, die, wie das US-Magazin "Variety" berichtet, bereits in Planung ist.
Der Film basiert auf dem Buch "My Fight/Your Fight", das Ronda Rousey gemeinsam mit ihrer Schwester Maria Burns Ortiz verfasste und zum New-York-Times-Bestseller avancierte. Paramount Pictures produziert das Biopic. Einen Starttermin gibt es noch nicht.