In den vergangenen Jahren ist Ufo361 zu einer kontroversen Figur in der Rap-Szene geworden. Der einstige Sympathieträger erntete sowohl bei Fans als auch bei Rapper-Kollegen Kritik für sein Auftreten und seinen Hang zu okkulten Symboliken.
Selbst enge Freunde wie Capital Bra wollten zeitweise nichts mehr mit ihm zu tun haben. Sein ungewöhnlicher Kleidungsstil sorgte zusätzlich für Spott: Rapper wie Farid Bang und Sido machten sich über seine High Heels und seine High-Fashion-Marke lustig.
Ufo361 hat nun im Gespräch mit Streamer Rohat zum ersten Mal Stellung zu diesen Vorwürfen bezogen. Die okkulten Symboliken seien für ihn schlichtweg interessanter und "aneckender" gewesen. Auch die "düstere Ästhetik" habe ihm gefallen.
Der Rapper betont jedoch, dass dies nichts an seinem Glauben ändere: "Meine Community 'Stay High' weiß sowieso, dass ich nicht so ein Mensch bin. Dass ich an Allah glaube. Klar machen wir Sachen, die sind haram, aber das ist jedem sein eigenes Problem."
Ufo361 spricht auch die mediale Aufregung um seinen Stil an: "Aber wenn ich dann auf einmal viral gehe, weil ich blaue Haare hatte oder cringe Schuhe anhatte. Diese High-Heels-Situation, die Leute reden heute noch darüber."
Besonders der Rapper Mois hatte Ufo361 damals hart attackiert. Dieser verbrannte sogar eine Box des Rappers öffentlich. "Ich habe Todes-Hate damals bekommen, 1 Million Kommentare. Er hatte damals mies Impact", erinnert sich Ufo361 an diese Zeit.
Seine Botschaft an die Kritiker: "Guck mal auf deinen eigenen Teller." Mit diesem klaren Statement scheint der Berliner Rapper die Kontroversen nun hinter sich lassen zu wollen.